Selbstverständnis

Der Jugendmigrationsbeirat Berlin will die Interessen junger Menschen mit eigener oder familiärer Migrationsgeschichte vertreten und für die soziale, politische und gesellschaftliche Gleichstellung junger Menschen einstehen. Gleichzeitig hat sich mit dem Beirat ein Expert_innenkreis für jugend- und integrationspolitische Themen gebildet, der Politik und Verwaltung sowie zivilgesellschaftliche Akteur_innen in ihrer Arbeit unterstützen möchte. Mit unterschiedlichen Formaten werden verschiedene Zielgruppen angesprochen und so ein weites Wirkungsfeld erzeugt: Mit Diskussionsveranstaltungen zwischen Vertreter_innen aus Politik und Verwaltung und jungen Berliner_innen, egal ob organisiert oder nicht, werden Interessen direkt in politische Diskurse eingebracht und die partnerschaftliche Zusammenarbeit gestärkt. Auf einem für 2016 geplanten Jugendkongress soll ein weites Spektrum an Interessen und Forderungen von jungen Menschen zu einer diversitätsbewussten Landespolitik erfasst und gebündelt werden.

Der JMB Berlin steht offen für alle Berliner Jugendverbände und Initiativen, deren Mitglieder mehrheitlich junge Menschen mit (familiärer) Migrationsgeschichte sind, und sich für deren Interessen einsetzen.

„Wir setzen uns ein für eine diversitätsbewusste Gesellschaft, die Gleichberechtigung, Freiheit und die Gewährleistung demokratischer Grundrechte für alle Bevölkerungsmitglieder bietet", formuliert der Sprecher_innenrat, der den Beirat nach außen vertritt, als ein zentrales Anliegen des Beirats. „Der JMB Berlin tritt aktiv und geschlossen jeder Form von individueller und struktureller Diskriminierung entgegen."